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3 (1801)
Entstehung
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Hülfsyölker zugesandt, und waren mit ilim zugleich indas Attische Gebiet eingefallen. Die einzigen Phoceerhatten an dieser letztern Unternehmung keinen Theilgenommen, obgleich sie sich übrigens als äufserst Per-sisch gesinnt bewiesen; wenn auch nicht aus eigenen^Antriebe, doch aus £wang. Jetzt kamen viele Tagenach der Ankunft des Persischen Heeres im ThebiscbenGebiete, tausend von ihren Schwerbewaffneten dorthin,Einer ihrer angesehensten Bürger, Armokydes, führtesie an. Als sie bey Theben angelangt waren, schickteihnen Mardonius durch einige Beut er den Befehl zu,dafs sie sich abgesondert vom übrigen Heere' auf derEbene lagern sollten. Kaum aber hatten sie dies ge-than, als gleich die ganze Persische Reuterey erschien,und- ein Gerücht sich unter den Hellenen im MedischenLager verbreitete, dafs jener gqnze Haufe niedeigerschössen werden sollte. Dasselbe Gerücht war auchunter den Phoceern selbst. Hierauf munterte sie ihrFeldherr Armokydes auf, und sprach-; ,Ihr Phoceer,ich glaube, die Thessalier haben uns ver]äurndet. Of-fenbar ist es, dafs uns jene Menschen dem Tode über-,, liefern wollen, Jetzt aber zeige sich ein jeder voneuch, wie es tapfern Männern zukommt. Denn esist hesser, dafs wir, uns vertheidigend, von diesemLeben scheiden, als wenn wir uns auf die schimpf-lichste Weise hinrichten lassen. Lafst sie es innewerden, dafs sie, blofs Baibaren, über Hellenische18Männer den Tod beschlossen haben," So sprach Ar-mokydes, und zugleich sah der Haufe sich durch die-Persische lleuterey eingeschlossen, welche, indem sie