Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
262
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che: aus welcher Stadt er stammte, und Thersander

antwortete: er wäre ein Orchomenier. Hierauf fuhrder Perser fort:Da du mit mir nun gespeist und U-birt hast, so will ich dir zur Erinnerung an michmeine Gesinnungen offenbaren, damit du in die Zu- kunft schauen und dir selbst das beste rathen mögest.Siehst du die Perser hier bey diesem Gastmale, undkennst du unser Heer, welches am Asbpus gelagertist? Von allen diesen, sage x ich dir, w* 1 ^ du über,, kurze Zeit nur wenige mehr unter den Lebendigenerblicken." Indem der Perser dies sprach, vergofs erhäufige Thränen, und voller Erstaunen erwiederteThersander:Sollte man denn dem Mardonius undden übrigen Persern, welche nach ihm die vornehm-sten sind, nicht hievon Nachricht geben?" Der Per-ser aber antwortete:Gastfreund, der Mensch vermagnicht abzuwenden, was die Gottheit einmal über ihnverhängt hat. Nicht einmal das Wahrscheinliche willman glauben; und obgleich viele Perser dies ebenfallswissen, so zwingt uns doch das Schicksal, dem Feld-,, herrn zu folgen. Ach, es ist ein schrecklicherSchmerz für den Menschen, so vieles zu. wissen, undzugleich so ohnmächtig zu seyn,"

Dies ist es, was mir Thersander von Orchomenuserzählte; zugleich versicherte er mir, dafs er diesel-ben Worte, schon vor dor Schlacht bey Tlatäa, mehre-ren wieder erzählt hätte.

Sobald Mardonius mit seinem Heere in JJöotien T jeingeruckt war, hatten alle Hellenische Staaten dieserGegend, welche auf der Seite der Perser standen, ihm