Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
257
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... 3,57

nienser nicht eure Freunde, und dagegen Bundsgenossender Barbaren wären, diesen dann, ohnerachtet eurerMauer auf dem Isthmus, grofse Thore zum Eindringenin den Peloponnes offen ständen. Darum höret sie an,bevor sie Hellas ins Verderben stürzen.

jo So lautete des Chileus B_ath; jene nahmen Bedacht

darauf, und schickten, ohne den Gesandten etwas da-von zu sagen, noch in derselben Nacht fünftausendSpartiaten, jeden von sieben Heloten begleitet, unterder Anführung des l'ausanias, des Kleombrotus Sohn,aus Sparta. Eigentlich hatte Plistarchus, der Sohn desLeonidas, das Heer anführen müssen; aber dieser warnoch ein Kind, und Pausanias sein Vormund und Vet-ter. Denn Kleombrotus, der Vater des Pausanias, undSohn des Anaxandrides, war nicht mehr am Leben jsondern gleich gestorben, nachdem er das Heer, wel-ches bey der Aufführung der Mauer gebraucht wordenwar, von der Landenge zurückgeführt hatte. DiesenRückzug aber hatte er verordnet, weil sich die Sonneplötzlich verfinsterte, indem er den Göttern ein Opferbrachte, nach dessen Vollbringung die Schlacht gegendie Barbaren geliefert werden sollte. Pausanias gesell-te sich noch den Euryanax, den Sohn des Dorieus, sei-nen Blutsverwandten zu, und führte d^s Heer vonSparta weg.

lt Die Gesandten, welche noch nichts von dem Vor-

gänge erfahren hatten, begaben sich mit Tages Anbruchzu den Ephoren, und waren fast entschlossen, jedernach seiner Vaterstadt zurück zu kehren. Als sie vor-gelassen wurden, sprachen sie:Bleibt hier, ihr Lace-III. B. &