Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
242
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Als Alexander in Athen angelangt war, sprach er:i/|c,,j Athenienserl Mardonius spricht: Ich habe eine Bot-

Werilen konnte; und da dasselbe immer wieder geschah,hinterbrachte die Königin es ihrem Gatten. Der Königerkannte die Sache gleicli für ein Wunderzeichen, dasauf etwas Grofses deutete; er berief die Knechte vorsieb, und gebot ihnen, sein Land zu räumen. Diese cr-Wiederten: es sey billig, dafs sie erst gingen, nachdemsie ihren Lohn empfangen hätten. Doch der König, alser von dem Lohne hörte, zeigte auf die Sonne, welcheeben durch den Rauchfang in die Wohnung herab schien,und sprach, gleichsam als ob ihn ein Gott seines Ver-standes beraubt hilttc:diese gebe ich euch als verdien-ten Lohn." Die älteren Brüder, Gau.ines und Aeropus,blieben bey diesen Worten betroffen stehen; der KnabePerdikkas aber erwiederte:Deine Gaben, o König, neh-men wir hiemit an," und grub zugleich mit einemSchwerdte, welches er eben führte, den Kreis der Sonneauf den Estrich des Hauses ein, schöpfte dann noch dreyMal von dein Sonnenschein in seinen Busen, und ent-fernte sich nebst den beyden Brüdern.

Einer der Besiizer zeigte dem Könige an, was 'dcrijjQKnabe gethan und mit welchem Sinn er die GeschenkeAngenommen hätte. Aufgebracht schickte ihnen dieserdarauf Reuter nach, mit dem Auftrage, sie zu tödter).In jenen Gegenden aber /liefst ein Strom, welchem dieAbkömmlinge dieser Mahner von Argos, als ihrem Er-halter, Opfer bringen. Die Temeuiden Waren nämlichjetzt kaum über ihn gegangen , als er dermafsen an-schwoll, dafs die Reuter es unmöglich fanden, ihnenferner nachzusetzen.' Die drey Brüder aber begaben sichin eine andre Gegend von Macedonieu , und wohnten i"der Nähe der Gärten, welche Midas, der Sohn des Gor-dias, angelegt haben soll, und in denen eine All Rosenmit sechszig Blättern und von ausnehmend schönem Gc-