Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
241
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in Fersien lebte und die grofse Thrygische Stadt Aiwbanda von dem Könige zum Geschenk erhielt. Dannwar Alexander auch mit den Ätheniensern durch Gast-freundschaft verbunden> und hatte ihnen, manche Ge-fälligkeiten erwiesen, so dafs Mardonius hoffen durfte,durch ihn am leichtesten die Athenienser für sich zugewinnen. Er hatte nämlich von der Macht und Ta-pferkeit dieses Volkes gehört; er wufste, dafs die Nie-derlagen , welche die Perser zur See erlitten hatten,vorzüglich ihr Werk waren; und hoffte mit Recht un-ter ihrem Beystand auf dem Meere die Oberhand zugewinnen, während er seine Landmacht ohnehin schonder Hellenischen weit überlegen achtete. Auf solcheWeise hoffte er also sich des Sieges über seine Feindezu versichern. Auch mochten die Orakel es ihm viel-leicht angeralhen haben, mit den Ätheniensern einBündnifs zu schliefsen; und es war auf ihren Befehl,dafs er die Gesandschaft abgehen liefs. *)

137 *) Alexanders siebenter Vorfahr war Perdikkas, der dieHerrschaft; der Macedonischen Könige auf nachstehendeWeise gründete. Aus ArgüS entwichen drey Brüder,Nachkommen des Temenus, Gauanes, Aeropus und Per-dikkas genannt, nach IllVrien, Von dort aus erreichtensie das obere Macedonico und die Stadt Lebäa, wo siabey dein Könige in LoRndienStö traten, und der eine diePferde, der andre die Kühe, der jüngste, Perdikkas, aberdas kleinere Vieh weidete. Und da vormals nicht derDemos allein, sondern auch die Könige arm waren, sohuck auch liier die Gemahlin des Königes selbst dasBtodt. Iiiebcy ereignete es sich, daß das ßrodt, wel-ches sie für den jungen Miethling Perdikkas bück, dop-pelt so grofs ward, als es seiner eisten Anlage nach

in. b. Q