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Darauf wählten sie ihn zum Bundesgenossen; und des-wegen darf jetzt kein Bürger von Theben in seinemTempo! schlafen.
Die Thebaner haben mir von folgendem grofsem35Wunderzeichen Nachricht gegeben. Der Europer Myskam zu derselben Zeit, als er die übrigen Orakel be-suchte, in den Tempel des Apollon l'tous, l'toum ge-nannt, welcher in der Nahe der Stadt Akraphia, ober- ,halb dem See Kopais an einem Berge liegt und denThebanern gehört. Als Mys sich dahin begab, folgtenihm drey von Staatswegen gewühlte Burger, um dasOrakel, welches er erhalten würde, niederzuschreiben.Doch der Wahrsager redete ihn gleich in fremder Spra-che an, und die ihn hegleilenden Thehaner geriethenüber diesen Vorfall, da sie slatt der Hellenischen eineBarbarische Sprache vernahmen, in die höchste Ver-wunderung und wufsten nicht, wie sie sich dabey ver-halten sollten. Mys aber nahm ihnen die mitgebrach-te Schreibtafel aus der Hand, und schrie!) die Wortedes Wahrsagers, und zwar, wie man sagt, in KarischerSprache, auf. Hierauf kehrte er nach Thessalien zurück.
Nachdem Mardonius die Aussprüche der Orakel^ßvernommen hatte, schickte er den Macedouier Alexan-der, des Amyntas Sohn, als Gesandten nach Athen.Zweyerley Gründe bewogen ihn, diesen Mann vorzüg-lich zu wählen. Erstlich war Alexander ein Blutsver-wandter der Perser, da seine Schwester Gvgäa, eineTochter des Amyntas, den Terser Bubares geheyrathetund ihm einen, nach seinem Grofsvater von mütterli-cher Seite, Amyntas genannten Sohn geboren hatte, der
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