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sich, als eine grofse Wasseriiulh vom Meere hinauf-slieg, wie man sie nach der Aussage der Totidäer, ob-gleich sie hier nichts seltenes ist, nie zuvor gesehenhatte. Alles was nicht schwimmen konnte, ertrank,und was sich durch Schwimmen retten wollte, tödte-ten die Potidäer, die auf ihren Schiffen herhey eilten.Als Ursache der hohen FJuth und Ueberschweininung,und der durch diese unter den Persern angerichteten/Niederlage, siebt man den Zorn des Poseidon an, derdie Perser unter die Mecresvvogen begraben hätte, weil'sie seinen vor Potidäa gelegenen Tempel, und seineBildsäule in demselben entheiligt hatten. Und ich hal-te diese V'ermuthung für gegründet. Die Ueberbleib-sel seines Heeres führte Artabazus darauf nach Thessa-lien dem Mardonius zu. «
Die Trümmer der Persischen Flotte kamen von Sa-130lamis fliehend an die Asiatische Küste, setzte dort denXerxes und sein Heer nach Abydus über, und überwin-terte in Kyrae. Kaum aber glänzte der nächste Früh-ling hervor, so sammelte sie sich wieder bey Samus,wo ebenfalls ein Theil der Schiffe den Winter übergelegen hatte. Der gröfste Theil der Besatzung bestand .aus Persern und Medern, und man hatte ihr folgendeBefehlshaber zugesandt: den Mardontes, des Bagäus,und den Artauyntes, des Artacbäus Sohn, welcher letz-tere freywillig einen Theil des Kommando's seinemNeffen Amytras übergeben hatte. Weil aber die Flot-te so sehr gelitten hatte, drang sie nicht weiter gegen