Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
234
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gleitet. Sobald aLer Xerxes in Asien angelangt war,Legal) er sich mit seinem Heere wieder auf den Weg,um nach Hellas zurück zu kehren. Und weil Mardo-nius seine Winterquartiere in Thessalien bezogen hat-te, ihn aber für diesen Augenblick nichts zwang, mitseiner Abtheilung zu ihm zu stofsen , glaubte er eine.schickliche Gelegenheit gefunden zu haben, die Stadtder l'otidaer in I'allene, vor welcher ihn sein Wegeben vorbey führte, zu zerstören, l'allene nämlich, sowie die übrigen Städte der .Landschaft l'allene, hattensich, als Xerxes sich fliehend in seine Meimath zurückzog, und die Flotte bey Salamis geschlagen war, öf-fentlich wider die l'erser empört. ; <

Artabazus belagerte demnach ihre Stadt, so wie 1!! 7Olynth* bey deren.Burge.ni er ähnliche Gesinnungen ver-muthete\ In dem Besitz letzlerer Stadt befanden sichdie Botliäer, welche die JYiacedonier aus ihren Wohn-sitzen am Tbermiuschen Meerbusen vertrieben hatten.Jetzt ward die Stadt durch den Artabazus erobert, ihreEinwohner an einen Sumpf geführt, und alle getödtet.Die Stadt selbst üherliefs er, unter der Aufsicht desKiitobolus von Toronä, den Chalcidäem, welche aufdiese Weise zu dem Besitz von Olynth gelangt sind.

Hierauf wandte Artabazus seine ganze Macht, wi- 1 ^der Fotidäa. Er setzte die Belagerung mit. groi'sem Ei-fer fort, und knüpfte eine Unterhandlung mit dem An-führer der Skionäer, Timoxenus, an, der ihm die Stadtdurch Verrälh in die Hände zu spielen versprach. Waszuerst den Grund zu dieser Uebereinkunft legte, kannich nicht mit Gewifsheit angeben, weil sich keine