Streiften, und liefsen «irgend etwas übrig, um nurnicht Hurigers zu sterben. Dazu kam eine Pest, undheftige Kolicken, welche einen erofsen Theil des Hee-res aufrieben. Die Erkrankten liefs Xerxes in denStädten liegen, wo er sich jedesmal befand; und befahlihnen, sie zu verpflegen und zu nähren; so dafs einTheil derselben in Thessalien, ein anderer zu Siris inl'äonien, ein dritter in Macedonien zurück blieb. Dorthatte er auch bey seinem Vordringen gegen Hellas denWagen des Dis stehen lassen. Er fand ihn aber nichtwieder vor. Die l'aoner sagten, als ihn Xerxes zurückfoderte, sie hätten ihn den Tbraciern überliefert, unddiesen wäre er von der Wiese, auf welcher die Pferdeweideten, von den Ober-Thraciern, die an den Quellendes Strymons wohnen, geraubt worden.
In derselben Gegend hatte sich ein Thräoischeii 16Konig, welcher die Bisalter und Krestonier beherrsch-te, einer entsetzlichen That schuldig gemacht. Erselbst nämlich hatte sich schon dem Xerxes nicht un-terwerfen wollen, sondern sich auf das RhodoueischeGebirge zurück gezogen, und zugleich seinen Sühnenverboten, an dem Feldzuge gegen Hellas Theil zu neh-men. Diese aber, welche seine Befehle nicht achtetenoder sonst Lust hatten, den Krieg mitzumachen, folg-ten dem Perser; und als sie nun, sechse an der Zahl,alle unversehrt zurück kehrten, stach ihnen ihr Vater,um dieses Ungehorsams willen, die Augen aus.
Nachdem die Perser ihren Weg durch Thracien zu-j,rück gelegt und die Meerenge erreicht hatten, eiltensie in Schiffen über den Hellespont zu setzen, und nach
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