Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
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iio Die Athenienser gehorchten, obwohl betrogen.Denn ihr Feldherr, dem schon früher der Ruhm einesklugen Mannes geworden war, hatte während diesesKrieges solche Trüben von Klugheit und Gewandtheitdes Geistes gegeben, dafs sie bereit waren, seinem Rathbey jeder Gelegenheit zu folgen. Themistokles aberschickte gleich einige Männer, von deren Treue er soversichert war, dafs er glauben durfte, sie würden un-ter keiner Folter ihr Schweigen brechen, auf einemSchiffe, mit Aufträgen an den König, nach Attika. Un-ter jenen Männern befand sich auch wieder sein Skla-ve Sikinnus; und sobald sie Attika erreicht hatten,stieg dieser allein an das Land, begab sich zum Xer-xes, und sprach: ,,Mich sendet der Feldherr der Athe-nienser, Themistokles, des Neokles Sohn, der tapfer-ste und klügste Mann unter allen ßundsgenossen, umdir zu melden: er hätte, um dir einen Dienst zu lei-sten, die Hellenen von ihrem Vorhaben, deine Flottezu verfolgen und die Brücken auf dem Hellespontabzubrechen, abgebracht; so dafs du deinen Zug nunungestört fortsetzen kannst." Sobald sie dem Xerxesdies angezeigt hatten, kehrten sie nach der Flottezurück.

iii Die Hellenen aber, nachdem sie beschlossen hat-ten, die Flotte der Barbaren nicht weiter zu verfolgen,und nicht nach 'dem Hellespont zu schiffen, um dieBrücke dort abzubrechen, legten sich mit ihren Schif-fen vor Andrus, um diese Insel zu erobern. Denn un-ter allen Insulanern waren die Andrier die ersten, de-