Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
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ihm nur der kleinere Haufe nach dem Hellespont fol-gen würde, wandte er sich an die Athenienser, die dieBarbaren am ungernsten entfliehen sahen, und schonentschlossen waren, auch wenn die Bundsgenossen sievevliefsen, die Unternehmung für sich allein zu wagen,und sprach:Eigene, und mehr noch fremde Erfah-rung hat mich gelehrt, dafs ein schon besiegter Feind,der gezwungen den Kampf erneuerte, sein Unglückwieder gut machte. Es war mehr als wir erwartenkonnten, dafs wir eine solche Wolke von Menschen,,zurückschlugen; darum lafst sie uns nicht auf ihrerFlucht verfolgen. Denn diese That gehört nicht uns,,an, sondern den Göttern und den Heroen, die es nichtdulden konnten, dafs Europa und Asien zugleich un-ter die Bothmufsigkeit eines Mannes fielen, der, alsein Gottloser und Frevler, Heiliges und Gemeines ver- mischte, die Bilder der Götter verbrannte und nieder-stürzte, das Meer peitschen und Fesseln in seineTiefe senken liefs. Unsere Sache steht jetzt vortreff-lich; deshalb lafst uns für diesen Augenblick in Hel-,, las bleiben, und für uns und unsere Ilaabe sorgen.Jeder baue seine Wohnung wieder auf, bestelle, dadie Barbaren gänzlich vertrieben sind, von neuem sei-nen Acker; und erst mit dem kommenden Frühlinglafst uns nach dem Hellespont und Jonien schiffen."So sprach er, um sich bey dem Xerxes einen Zu-fluchtsort zu bereiten, auf den Fall, wenn ihn seineLandsleute einmal ins Unglück stürzen sollten, wie esin der Folge auch geschah.