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3 (1801)
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gleich jetzt zur See zu schlagen, so, fürchte ich, wirddie Flotte ihre Schuldigkeit nicht thun, und zugleich dieLandmacht in das Verderben stürzen. Dann bedenkeauch, o König, wie vortreffliche Menschen meistensschlechte Diener, und schlechte Herren im Gegentheilgewöhnlich die vortrefflichsten Diener haben. So auchbist du der vorzüglichste unter allen Menschen; dei-ne Unterthanen aber sind feig, wie die Aegypter,Cyprier, Cilicier und l'amphyler, die zwar als Bunds-,,genossen auf unserer Seite stehen, im Gefecht aber unnütz sind."69 So sprach Artemisia zum Mardonius ; und diejeni-

gen, die ihr wohl wollten, bedauerten sie dieser Redenwegen, da sie fürchteten, Xerxes möchte'sie mifshan-deln, weil sie das Seetreffen widerrieth. Ihre Neiderund Feinde hingegeri, welche sie hafsten, weil sie vorallen Bundsgenossen in grofsem Ansehen stand, freu-ten sich über ihre Antwort; in der Hoffnung, sie wür-de sich dadurch ihren Untergang bereitet haben. Dochder König, als er die verschiedenen Antworten ver-nahm, war ungemein zufrieden mit der Erklärung derArtemisia, deren Vorzüge er kannte; und lobte sie sehr.Doch wollte er, dafs sie sich dem Beschlufs der Mehr-heit fügen sollte; da er glaubte, die Flotte hatte sichbey Artemisium nur darum so schlecht gehaken, weiler nicht zugegen gewesen wäre; jetzt hingegen traf erAnstalten, selbst dem Treffen zuzusehen.7 o Nachdem der Befehl zur Schlacht gegeben war, be-'

gab sich die Flotte nach Salamis; und man nahm sichalle Zeit, die Schiffe zu sondern und zu ordnen. Der