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„gleich jetzt zur See zu schlagen, so, fürchte ich, wird„die Flotte ihre Schuldigkeit nicht thun, und zugleich die„Landmacht in das Verderben stürzen. Dann bedenke•„auch, o König, wie vortreffliche Menschen meistens„schlechte Diener, und schlechte Herren im Gegentheil„gewöhnlich die vortrefflichsten Diener haben. So auch„bist du der vorzüglichste unter allen Menschen; dei-„ne Unterthanen aber sind feig, wie die Aegypter,„Cyprier, Cilicier und l'amphyler, die zwar als Bunds-,,genossen auf unserer Seite stehen, im Gefecht aber„ unnütz sind."69 So sprach Artemisia zum Mardonius ; und diejeni-
gen, die ihr wohl wollten, bedauerten sie dieser Redenwegen, da sie fürchteten, Xerxes möchte'sie mifshan-deln, weil sie das Seetreffen widerrieth. Ihre Neiderund Feinde hingegeri, welche sie hafsten, weil sie vorallen Bundsgenossen in grofsem Ansehen stand, freu-ten sich über ihre Antwort; in der Hoffnung, sie wür-de sich dadurch ihren Untergang bereitet haben. Dochder König, als er die verschiedenen Antworten ver-nahm, war ungemein zufrieden mit der Erklärung derArtemisia, deren Vorzüge er kannte; und lobte sie sehr.Doch wollte er, dafs sie sich dem Beschlufs der Mehr-heit fügen sollte; da er glaubte, die Flotte hatte sichbey Artemisium nur darum so schlecht gehaken, weiler nicht zugegen gewesen wäre; jetzt hingegen traf erAnstalten, selbst dem Treffen zuzusehen.7 o Nachdem der Befehl zur Schlacht gegeben war, be-'
gab sich die Flotte nach Salamis; und man nahm sichalle Zeit, die Schiffe zu sondern und zu ordnen. Der