Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
190
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,dem Peloponnes locken, und ganz Hellas in Gefahr, stürzen. "

Willst du hingegen meinen Vorschlägen Gehör"eben, so wirst du alle gleich zu erwähnende Vor-, theile einerndten. Erstlich können wir hier auf einem,schmalen Raum, mit unsern wenigen Schiffen, gegen,die überlegene Zahl kämpfend", mit aller Wahrschein-,]ichkeit, die bey kriegerischen Unternehmungen statt, finden kann, einen glänzenden Sieg zu erringen hof-, fen. Denn ein schmaler Kaum ist uns, ein breiter hinge-gen den Feinden vortheilhaft. Ferner retten wir Sa-lamis, wo sich unsre Weiber und Kinder befinden., Ihr aber werdet den Peloponnes eben sowohl durch, die hier, als durch eine in der Nähe des Isthmus ge-, i'ochtene Schlacht decken; und dies liegt euch doch, vor Allem am Herzen. Wenn du klug bist, so wirst,du die Flotte nicht an den Peloponnes führen; und,geschieht, was ich hoffe, und besiegen wir unsre,Feinde, so werden sie nicht allein nicht bis an den,I'eloponnes kommen, sondern nicht einmal über Atti-,ka hinaus vordringen. Sie werden in Unordnung ilie-,henj und wir, nebst Megara, auch Aegina und Sala-, mis retten, wo wir ohnehin dein Ausspruch des Ora-,kels zufolge unsre Feinde besiegen sollen. Auch,pflegt jedes Unternehmen, zu welchem die Menschen,mit vernünftiger Ueberlegung schreiten, ein glückli-cher Ausgang zu krönen; den im Gegeulheil die Göt-,ter jedem unüberlegten gewöhnlich versagen. "

Bey diesen Worten unterbrach der Korinthier Adi- 61mant den Themistokles zum andern Male, hiefs jeden