109 .
\
59 Sobald sie Vereinigt waren, redete Themistoklessehr eifrig, selbst noch ehe Eurybiades ihnen bekanntgemacht hatte, in welcher Absicht er sie zusammen be-rufen hatte. Denn die Sache lag ihm gewallig am Her-zen. Der Korinthische Befehlshaber aber Adimant, derSohn des ükytus, fiel ihm in die Rede und sprach:„Themistokles, bey den Wettkänvpfen wird jeder, der„den Kampfplatz zu früh betritt, durch Rutbenhiebe,, in die Schranken zurückgewiesen." Doch Themisto-kles erwiederte: „Der Zurückbleibende aber wird„auch nicht bekränzt/' und liefs es bey dieser gemä-
60 isigten Antwort. Dann aber wandte er sich gegen denEurybiades, und ohne das, was er ihm unter vier Au-gen von der Trennung der Bundsgenossen, auf denFall, wenn man Salamis verliefse, gesagt hatte, zu wie-derholen, weil er es für unschicklich hielt, sie in eineröffentlichen Versammlung anzuklagen, gab er jetzt sei-nem Vortrage eine andre Wendung und sprach: „Du„vermagst es, Hellas zu retten, wenn du meinem Ra-„the folgend hier die Seeschlacht lieferst, und die„Flotte nicht, wie jene verlangen, nach dem Isthmus„führst. Wenn du mich gehurt hast, so magst du bey-„ de Vorschläge in Erwägung ziehen. Soll das Treffen„am Isthmus geliefert werden, so mufst du dich auf„einem breiten Meere schlagen, was uns, sowohl der„Schwere als der geringeren Zahl unserer Schiffe we-„gen, nachtheilig ist. Ferner verlieren wir, wenn wir„auch übrigens glücklich seyn sollten, Salamis, Mega-„ ra und Aegina. Denn da die feindliche Landmacht„der Flotte immer folgt, so wirst du sie selbst nach