Ißt
ter, ihre Haabe aus der Staflt wegzuschaffen. Die Ath?,-nienser glauben: eine grofae Schlange bewache dieAkropolis, und wohne in dem Tempel. Dies behaup-ten sie; und bringen, als ob ihre Behauptung Grundhätte, jeden Monat Honigkuchen zur Speise für dieSehlange in den Tempel. Diese Kuchen waren auchbisher immer verzehrt worden; jetzt aber blieben sieunangetastet liegen. Die l'riesterinn zeigte es an, unddie Athenienser eilten darum noch mehr die Stadt zuräumen, da die Göttinn, wie sie wähnten, die Akropo-lis ebenfalls verlassen hätte. Nachdem sie aber allesweggeschafft, vereinigten sie sich wieder mit dem Restder Flotte.
\z Als diese nun hey Salamis vor Anker gegangenwar, begaben sich auch die übrigen Hellenischen Schif-fe von Pogon im Trözeniscben Gebiete, welches mauihnen früher zum allgemeinen Sammelplatz bestimm*hatte, dahin. Die Zahl der Schiffe, welche hier zusam-men kam, war weit beträchtlicher als diejenige, welchebey Artemisium gefochten hatte, so wie such der Staa-ten mehr waren, welche sie stellten. Der Oberbefehls-haber auf der Flotte war aber derselbe Eurybiades, dosEurykleides Sohn, ein Spartiate-, doch nicht aus demköniglichen Geschlechte. Die Athenienser stellten beyweitem die meisten Schiffe, und diese waren auch diebesten Segler.
/j3 Die ganze Flotte ward durch folgende Staaten aus-
gerüstet. Von den Peloponnesiern gaben die Lacedä-monier fünfzehn Schiffe; die Korinthier dieselben, wel-che sie nach Artemisium geschickt hatten; die Sicyo-