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merkte jeder leicht den Betrug, welchen ihnen Xerxesin Absicht seiner Todten spielen wollte, da es gar zulächerlich war, dafs man von diesen nur tausend er-blickte, wahrend von jenen viertausend alle auf einenPlatz zusammengetragen dort lagen. Dieser ganze Tagverflofs unter dem Beschauen der Leichname. Am fol-genden aber begaben sich die einen auf ihren Schiffennach Histiäum, während die Landmacht ihren Weg,unter der Anführung des Xerxes, fortsetzte.
26 Jetzt kamen einige wenige Ueberläufer aus Arka-
dien in das Persische Lager, die kein Brod hatten undBeschäftigung suchten. Man führte sie vor den König,und die Perser, vorzüglich aber einer unter ihnen, frag-te sie, was die Hellenen nun trieben. Die Arkaderantworteten: sie feyerten die Olympischen Spiele, undsähen den Kingerkämpfen und Wagenrennen zu. Dar-auf fragte jener wieder, was für ein Preifs denn aus-gesetzt wäre, um welchen man kämpfte; und sie sag-ten: ein Kranz von einem Oelzweige. Als Tritantäch-mes, der Sohn des Artaban, dies vernahm, erklärte ersich auf eine edle Weise, die ihm aber vor dem Koni-ge zur Schande gereichte. Denn als er hörte, dafs derPreifs, um welchen die Hellenen kämpften, kein Geld,sondern ein Kranz sey, vermochte er nicht länger zuschweigen, und konnte sich nicht enthalten vor allenAnwesenden auszurufen: ,,Mardonius! gegen was für„Menschen hast du uns geführt, die nicht um Geld,„sondern um den Tugend-Preifs kämpfen!"
2 j Nach der unglücklichen Schlacht bey Thermopylä
schickten die Thessakr gleich einen Boten an die l'ho-