Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
170
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auch früher als es ihnen erst drohte, dergestalt, dafssie nun der schrecklichsten Noth entgegen gehenrnufsten.

Während dies vorging, langte der Kundschafter von £iTrachin an. Denn es waren zwey Kundschafter ausge-stellt; der eine,>Polyas voa Anticyra, hielt sich miteinem segelfertigen Schiff in der Nähe der Flotte, umes gleich dem Hellenischen Heere bey Thermopylä zumelden, wenn eine Seeschlacht vorfallen sollte; der an-dre aber, Abronychus, des Lysikles Sohn, ein Atheni-enser, befand sich mit einem Dreyfsigrudrer bey demLeonidas, um-der Flotte bey Artemisium Nachricht zubringen, falls sich etwa eine Veränderung bey derLandmacht zutrüge. Dieser Abronychus überbrachtenun die Botschaft von dem Schicksale, welches-Leoni-das und sein Heer getroffen hatte, und jetzt stand mankeinen Augenblick länger an, sich zurück zu ziehen.Jeder entfernte sich, der Stellung gemäfs, welche ervorher behauptet hatte; die Korinthier zuerst und dieAthenienser zuletzt.

Themistokles nahm von der Atheniensischen Flotte £2die besten Segler, fuhr damit an den Ort, wo man sichmit frischem Wasser zu versehen pflegte, und lief's dortin den Fels eine Innschrift graben, welche die Joneram nächsten Tage bey ihrer Ankunft auf Artemisiumlasen. Sie war folgenden Inhalts:Ihr thut nichtrecht daran, ihr Joner, dafs ihr eure Väter bekriegt,und Hellas unterjochen wollt. Darum tretet auf un- sre Seite; und könnt ihr dies nicht, so verlafst denKampfplatz ganz, und beredet die Karier, ein Glei-