Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
163
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das verabredete Zeichen ihrer Ankunft im Euripus ge-geben hätten und den Feinden jeder Rückzug abge-scbnitten seyn würde, sollten die übrigen den Angriffin der Fronte beginnen. Demnach sandten sie die be-stimmte Zahl Schiffe weg, und waren also gar nichtwillens, die Hellenen an dem nämlichen Tage anzugrei-fen, da dies überhaupt nicht geschehen sollte, ehe dieentsandte Abtheilung der Flotie das Zeichen gegebenhälfe, dafs sie an dem Orte ihrer Bestimmung angelangtwäre. Darauf zählten sie die übrigen bey Aphete ver-sammelten Schiffe.

Bey dem Persischen Heere befand sich ein Skio-näer, Namens Skyllias, der vortrefflichste Taucher un-ter allen damals lebenden Menschen, welcher auch beydem Schiffbruch, den die Flotte lyiter dem l'elion er-litt, den Persern viele Schätze rettete und sich selbstbey dieser Gelegenheit bereicherte. Auf welche Wei-se er jetzt den Persern entkam und zu den Hellenengelangte, kann ich nicht mit Gewilsheit sagen; aberwunderbar würde ich es allerdings linden, wenn daswahr wäre, was man darüber erzählt. Denn man sagt:er hätte bey Aphete untergetaucht, und wäre erst beyArtemisium wieder aus dem Wasser hervorgekommen,nachdem er also eine Strecke von ungefähr achtzig Sta-dien im Meere zurück gelegt gehabt. Man berichtetvon dem nämlichen Mann noch andre Dinge, wovoneinige mir Mährchen scheinen, andre sich wirklich sozugetragen haben. Was die eben erwähnte Geschichtebetrifft, so kam er, glaube ich, zu Schiffe nach Arte-misium.

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