Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
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162
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, der Meder - König dir senden möchte, wenn du deineBundsgenossen verrathen wölkest." So sprach er,und schickte auch dem Adimant drey Talente Silberauf sein Schiff; und das Geld würkte so mächtig aufdie beyden Befehlshaber, dafs sie seinem llatlie folgtenund der Wunsch der Euböer erfüllt ward. Er selbstaber zog den gröfsten Vortheil; denn er schwieg vonder übrigen Summe, und die andern glaubten, die Ath'c-riienser hätten das, was sie empfingen, um ihren Zweckzu erreichen, aus der öffentlichen Kasse hergegeben.

Die Flotte hlieb also bey Euböa liegen, und die 6Schlacht ward hier gefochten. Folgendes sind die nä-heren Umstände. Die Barbaren hatten schon erfahren,dufs sich bey Artemisiutn eine Meine Hellenische Flot-te versammelt hätte; und als sie nun mit Tages An-bruch Aphete erreichten und sie zu Gesicht bekamen,brannten sie vor Begierde sie gleich anzugreifen, umsie wegzunehmen. Doch wollten sie nicht grade aufsi>) zu segeln, damit die Hellenen bey diesem Anblicknicht die Flucht ergreifen, und wenn unterdessen dieNacht einbräche, ihnen gar entkommen möchten. Dennnach ihrem Willen sollte nicht einmal ein Fackelträ<>erentrinnen.

Sie beschlossen in dieser Absicht, zweyhundert 7ihrer Schiffe urn die Eüböischen Vorgebirge von Kaphe-reus und Gerästuin nach dem Euripus zu senden, umdie Hellenen unbemerkt einzuschliefsen. Diese jranzeAbUieilung sollte hinter Skiathus wegsegeln, damit dieHellenen sie nicht bemerkten', wenn sie an den Küstenvon Euböa entlang hinsteuerten; mul erst, nachdem sie