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2 (1799)
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lender Schenkel, der ihn auf dem Lager zurückhielt,ihn daran hinderte. Seine Freunde übernahmen alsoseine -Rechtfertigung, und sprachen darinn viel vonder Schlacht bey Marathon und der Einnahme vonLemiius, welches er, um die l'elasger zu strafen, er-obert und den Atheniensern unterworfen hatte. DasVolk e.iiiefs ihm darauf die Todesstrafe, verdammteihn aber dennoch seines Verbrechens wegen zu einerGeldstrafe von fünfzig Talenten. Doch Miltiades starb,da der Schenkel in Brnnd übergegangen war und weg-faulte; und sein Sohn Cimon erlegte die fünfzigTalente.137 Lemnus hatte Milüades, des Cimons Sohn, beyfolgender Gelegenheit erobert. Die l'elasger warendurch die Athenienser aus Attika vertrieben worden,ob mil Recht oder Unrecht, kann ich nicht sagen, daich nichts darüber weifs, als was Hekatäus, Hegesan-ders Sohn, in seiner Geschichte darüber meldet, unddieser sagt: es geschah mit Unrecht. Denn als dieAthenienser, sagt er, das Land um den ilimessus, wel-ches sie den Pelasgern als Lohn für die Hülfe gegebenhatten, welche ihnen diese bey der Erbauung derMauern an der Akropolis geleistet, so herrlich ange-baut sahen, da es vorher schlecht und völlig ohneVi'eiLh war, fafste sie der Neid und die Begierde nachdieser Landschaft so, dafs sie die l'elasger, ohne irgendeinen andern Grund dafür anzugeben, aus demselbenvertrieben. Die Athenienser hingegen behaupten: siehätten sie mit Recht daraus verjagt, weil die Pelasger,-während sie unter dem Himessus wohnten, sich den