Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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ser nach Marathon hegleitet und auf diese Weise denersten Grund zu den Feindseligkeiten gelegt 'hatten;in der That aher führte ihn sein eigner Groll, den ergegen die Tarier hegte, dahin; da ihn einstens Lisa-goras, des Tisias Sohn, der von Gehurt ein |Parierwar, hey dem Perser Hidarnes verläumdet hatte. So-bald er auf der Insel angelangt war, belagerte er dieParier, die sich in ihren Mauern eingeschlossen hat-ten; und liels ihnen durch einen Herold sagen, sie soll-ten ihm hundert Talente zahlen, unter der Drohung:dafs er ihre Stadt, im Fall sie sich weigern sollten, solange belagern würde, bis er sie eingenommen hätte.Die Parier aber beschlossen das gefoderte Geld nichtzu gehen, vielmehr ihre Stadt zu beschützen, undgleich bey Einbruch der Nacht an einer Stelle, wo sieleichter zu erstürmen war, eine Mauer, doppelt sohoch wie die alte, aufzuführen.134 So weit erzählen alle Hellenen die Geschichte ein-stimmig; das nachstellende aher die Parier selbst. Siesagen: Miltiades befand sich in Verlegenheit, und lielsein gefangenes Weib, eine Farierin von Geburt, wel-che Timo hiefs und Priesterin der unterirdischen, Gott-heiten war, vor sich kommen, um mit ihr zu reden. Alssie erschien, rieth sie ihm,, wenn ihm so viel daran ge-legen wäre Parus einzunehmen, einen Anschlag auszu-führen, den sie ihm unter den Fufs geben wollte. Sieertheilte ihm darauf ihren Rath. Miltiades gieng aufden vor der Stadt gelegenen Hügel, und sprang, alser dort das Thor an dem Haine der Demeter Thesmo-phoros nicht zu öffnen vermochte, über den Zaun.