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2 (1799)
Entstehung
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Eben so sehr und gewifs nicht minder waren den 125Alkmäoniden die Tyrannen verhafst; und ich kann esnicht begreifen, dafs sie das Schild sollten gezeigthaben, und pflichte daher jener Beschuldigung nichtbey. Denn sie hatten die Tyrannen beständig gemie-den; durch ihre Veranstaltung zwangen sie die Pisistra-tiden die Tyranney aus ihren Händen zu geben; undwurden dadurch, glaube ich, weit mehr die Befreyervon Athen, als es selbst Harmodius und A1ist.0geit.0ngewesen waren; da diese durch die Ermordung desHipparchus die übrigen Pisistra tiefen nur erbitterten,ihrer Herrschaft aber kein Ende machten. Ist hinge-gen das, was ich vorhin erzählte, wahr, und haben dieAlkmäoniden in der That diePithia bewogen, denLacedämoniern aufzutragen: Athen der Knechtschaft zuentreifsen; so waren sie die wahren Befreyer derotadt.

. Wollten sie aber, vielleicht auf irgend eine Weise 124durch den Atheniensischen Demos zum Unwillen ge-reitzt, ihr Vaterland verrat.hen? Aber es waren jakeine angesehnere und geeintere Männer unter ihrenMitbürgern, so dafs auch dies ihnen keinen Vorwandgehen konnte, das Schild zu zeigen. Demohnerachtetist das Schild gezeigt worden, und dies kann niemandläugnen. Es geschah; aber wer es gezeigt hat, kannich nicht, sagen.

Die Alkmäoniden standen schon in frühem Zeitenis^in groisem Ansehen; durch den Alkmäon aber undden Megakles ward der Glanz dieses Hauses noch umvieles erhöht. Der erstere nämlich Alkmäon, des Me-