Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
289
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Siebentes Kapitel.

i2il!is befremdet mich, und ich kann der Sage nicht glau-ben, dafs die Alkmäoniden den Persern auf Verabre-dung das Schild gewiesen hätten, um die Athenienserden Barbaren und dem Hrppias unterworfen su sehen;sie die mehr als selbst Kallias, des Phainippus Sohn,und Hipponikus Vater, die Tyranney hafsten. DennKallias war unter allen Atheniensern der einzige, deres wagte, nach der Vertreibung des l'isistratus, einenTheil seines Vermögens, welches durch den Heroldvon Staats wegen feil geboten wurde, an sich zu kau-fen; und der sich auch sonst noch auf alle Weisefeindselig gegen ihn betrug *).

»22 *) Kallias verdient es, dafs man seiner mit melirerem ge-denkt; llieils da er so grofsen Eifer .bewies, um sein Va-terland zu befreyeii; llieils seiner Thaten wegen bey denOJimpischen Spielen, wo er beym Pferderennen den Siegdavon trug, und beym Wagenreunen mit seinem Vier-gespann den sweyten Preis errang. Früher schon hatteer bey den Pithisohen Wettkämpfen gesiegt, und sichvor allen Hellenen durch »einen prächtigen Aufzug aus-gezeichnet; und nicht minder berühmt war sein Verfah-ren in Absicht seiner Tochter. Er halte deren drey; gabihnen, sobald tie zur Ehe heran gereift waren, präch-tige Geschenke, und vermählte demnächst eine jede vonihnen dem Manne, welchen sie sich aus der Zahl allerAtbenienser gewählt hatte.

II. T