Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
268
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«besahen sich zum Glaukus, wiesen das Zeichen vor.,und foderten das Geld darauf zurück. Glaukus abersuchte sie zurückzuweisen, und antwortete: Ich er-innre mich des Vorfalls nicht, und kann mich nichtsvon allem dem besinnen, was ihr sagt. Kann ich esaber wieder in mein Gedächtnifs'zurück rufen, sowill ich alles thun, was recht ist; denn habe ich esempfangen, so ist es billig, dafs ich es wieder gebe;,,sollte ich es aber gar nicht erhalten haben, so werdeich nach Hellenischer Sitte, mjt euch verfahren. Von,jetzt an über vier Monate sollt ihr mir Gewifsheit^darüber bringen."

Die Milesier giengen bestürzt weg, und sahen c.ihr Geld wie verloren an. Glaukus reiste indessennach Delphi, und fragte das Orakel: ob er das Gelddurch* einen Eyd an sich reifsen könnte. Die l'ithiaaber züchtigte ihn durch folgende Worte:

Glaukus Epikidide, für jetzt erringst du den Vortheil,Alles gewährt dir der Eyd, du gewinnst die gestohlenen

Gelder..Schwöre! da immer der Tod auch den erwartet, der

wahr schwort.Doch einen Sohn hat der Eyd,' ohrie Namen und Hand'

und Füfse,Dennoch schnell zur Verfolgung, «nd nun und ewig

nicht rastend:Bis er dein ganzes Geschlecht und dein Haus von Grund

aus vertilgt hat.Aber des Mannes, der wahr schwört, dessen Geschlecht

mufs es wohl geh'u.

,,Als Glaukus dies vernahm, bat er den Gott, ermöchte ihm seine Rede verzeihen. Die l'ithia aber