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„antwortete: Die Gottheit versuchen, oder den Freveld.„-ausführen, sey gleich viel. Darauf liefs Glaukus die„Fremdlinge aus Milet hohlen, und gab ihnen das Geld„wieder. Das aber, weswegen ich begann, ihr Athe-,,nienser, diese Geschichle zu erzählen, will ich nun,,sagen. Kein einziger Nachkomme des Glaukus ist„mehr vorhanden , und kein Heerd, den man vom Glau-„kus herleiten könnte; denn mit der Wurzel ward sein„Haus aus Sparta vertilgt; und gut ist es demnach,„über anvertraute Habe nicht anders zu beschliefsen,„als sie dem Besitzer, wenn er sie fodert, zurückzu-geben."
So sprach Leutichides; da aber die Athenienserseiner Fodrung nicht Gnüge leisteten, veiliefs er ihreStadt.87 Noch ehe die Athenienser sich der früheren Belei-digungen wegen an den Aeginetern gerächt hatten,wagten diese, den Thebanern zu Gefallen, noch fol-genden Streich. Aufgebracht gegen die Athenienser,und weil sie sich durch diese beleidigt glaubten, such-ten sie Rache an ihnen. Die Athenienser hatten beySunium eine Pentere liegen. Jene nahmen sie weg,und legten eine Menge vornehmer Athenienser, die sichauf derselben befanden, in Fesseln.88 Als die Athenienser von diesen neuen Beleidigun-
gen der Aegineter horten, beschlofsen sie ihre Rachenicht langer aufzuschieben.
Zu Aegina lebte ein angesehener Mann, NamensNikodromus, des Knoithus Sohn, der, einer frühemVerbannung von Aegina wegen, gegen seine Mitbürger