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wände, sie seyen ihnen durch zwey Könige überliefertworden, und sie würden daher nicht recht thun, wennsie sie einem einzelnen zurückgäben. Darauf sprachLeutichides: „Thut, was ihr wollt, ihr Alhenienser.,,Gebt ihr sie zurück, 50 thut ihr, was recht ist; wo„nicht, das Gegentheil. Was sich aber in Lacedärnon,„eines anvertrauten Gutes wegen, zugetragen hat, will„ich euch mittheilen. Wir erzählen nämlich in Sparta,)Von einem gewissen Glaukus, des Epikides Sohn,„welcher drey Menschenalter vor mir lebte. Dieser„Mann stand in jeder Rücksicht in grofsem Ansehen,„und hatte vorzüglich den Ruf des : rechtschaffensten„Mannes unter den damals lebenden Spartiaten. Zu„einer gewissen Zeit kam ein Mann aus Milet zu ihm,
a. „begehrte mit ihm zu reden, und sprach: Ich bin ein„Milesier, und komme zu dir,, um deine Rechtsqfcaffen-„heit zu benutzen. Denn in ganz Jonien und Hellas„pries man deine Redlichkeit; und da ich überlegte,„wie gefahrvoll die Lffge Jqniens sey, wo du jeden„Tag die nämlichen Schätze in andre Hände wandern„siehst, und welcher Sicherheit dagegen der Felopon-„nes geniefst; so entschlofs ich mich, die Hälfte mei-„nes ganzen Vermögens zu Gelde zu machen, und dir„dieses in Verwahr zu geben, weil ich wufste, dafs„es bey dir sicher liegen würde. Nimm also das Geld„und dieses Zeichen, und gieb es dem wieder, der es,„ein ähnliches Zeichen bringend, zurückfodert."
b. „Glaukus erhielt das Geld auf diese Weise in Ver-„wahr, und nach langer Zeit kamen die Söhne des„Mannes, der es ihm anvertraut hatte, nach Sparta,