Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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254
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chides war- des Demaratus heftiger Feind geworden,weil er ihm durch List die l'erkalos, des Cliilons Toch-ter, und Demarmenus Enklin, mit der er versprochenwar, gerauht und sie selbst zum Weibe genommenhatte. Daher hatte sich des Eeutichides llafs gegenden Demaratus entsponnen; und nun, durch den Kle-omenes aufgereitzt, schwur er: Demaratus dürfe nichtüber die Sparliaten herrschen, weil er nicht AristonsSohn wäre. Er erinnerte dabey an das Betragen desAristons, als ihm der Sklave meldete, es sey ihm einSohn geboren, wie er, die Monate berechnend, ge-schworen hätte, dies wäre sein Kind nicht. Auf jenesWort fufste Leutichides, bewies daraus, wie Demara-tus weder des Aristons Kind, noch fähig wäre, überSparta zu herrschen, und berief sich dabey auf dieEphoren, welche sich damals gerade im R.ithe befun-den und den Ausruf des Aristons bemerkt hatten.

Da die Streitigkeiten beständig fortwährten, he- 66schlössen die Sparliaten zulelzt, das Orakel zu Delphifragen zu lassen: ob Demaratus des Aristons Kindwäre. Die Sache ward unter des Kleomenes Mitwir-kung vor die l'ithia gebracht. Dieser machte sich nunden Kobon, des Aristophantus Sohn, einen Mann vomgröfsten Ansehen in Delphi, zum Freundes und dieserKobon beredete die Gberpiiesterin l'erialla, eine Ant-wort zu geben, wie Kleomenes sie wünschte. Alsdarauf die l'ithia durch die Spartanischen Boten ge-fragt wurde, erklärte sie: Demaratus sey kein Sohndes Aristons. In der Folge aber ward diea ruchtbar;