den Hausgenossen lief gleich zum Vater, der gerademit den Ephoren imRathe safs, und meldete ihm, dalsihm ein Sohn geboren sey. Ariston aber, der die Zeit\vufste, zu der er das Weib geheyratbet hatte, und dieMonate an den Fingern herzählte, sprach und schwurdabey: das könne kein Sohn von ihm seyn. Die Epho-ren hörten seine Worte, machten aber für jetzt keinAufhebens davon. Das Kind wuchs heran; und demAriston gereuete seine Rede, weil er den Damaratusdennoch für seinen Sohn hielt. Er gab ihm den NamenDemaratus, weil das ganze Volk der Spartialen vorseiner Geburt; zu den Göttern gefleht hatte, sie möch-ten doch dem Ariston, dem besten aller Könige, diejemals über Sparta geherrscht hatten, einen Sohn geben.Daher erhielt das Kind den Namen Demaratus (vonden Göttern erflehter).
64 In der Folge starb Ariston, und Demaratus ge-
langte zur Herrschaft. Es zeigte sieb aber, dafs jenesWort, welches man seinen Vater hatte aussprechenhören, ihm die Krone rauben sollte, als er sich her-nach den Hafs des Kleomenes zuzog: zuerst, indemer das Heer aus Eleusis zurückführte; und jetzt, daKleomenes nach Aegina gegangen war, um die Medisch-gesinnten von dieser Insel zu vertreiben.
(i 5 . Kleomenes, um ihm sein Verfahren zu vergelten,begann damit, dafs er dem Leutichides, des MeuaresSohn, und Agis Enkel, der mit dem Demaratus ausein und eben demselben Hause stammle, versprach:ihn statt des Demaratus zum Könige zu machen, wenner ihn nach Aegina zu begleiten verspräche, Leuti-