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Viertes Kapitel. *•
Ci Um diese Zeit ward Kleomenes, der sich, über dasWohl von ganz Hellas wachend, in Aegina aufhielt,mehr aus Hafs und Neid als aus Sorge für die Aegine-ter, durch den Demaratus verläumdet. Als daraufKleomenes nach Sparta zurück kam, heschlols er, sei-nen Gegner der Königswürde zu herauhen, und grün-dete sein Verfahren auf folgenden Vorfall. Als AristonKönig in Sparta war, heyrathete er zwey Weiber.Aher keine von heyden brachte ihm Kinder; und daer nicht selbst daran Schuld zu haben glaubte, be-schlofs er noch zum dritten Male zu heyratheu. Erhatte nämlich unter den Spartiaten einen Freund, zudem er unter allen Bürgern das gröfste Vertrauen hegte.Dieser besafs bey weitem das schönste Weib in Spar-ta, welche dies erst aus einem ungemein häßlichen.Kinde geworden war. Denn da ihre Amme ihre Un-gestaltheit sah, und wie sehr diese ihre Eltern, Leutevon hoher Abkunft, betrübte, trug sie das Kind alleTage in den Tempel der Helena, der zu Therapne demTempel des l'liöbus gegenüber erbaut ist, stellte sichdort vor die Bildsäule und bat die Göttin, dem Kindeseine Iläislichkeit zu nehmen. Und einmal, sagt man,als die Amme den Tempel verliefs, erschien ihr einWeib und fragte sie, was sie in ihrem Arme trüge.Sie antwortete; ein Kind. Das Weib sagte, sie sollte