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verstorbnen Könige rühmen: er sey der beste gewesen.Stirbt ein König im Gefechte, so lassen sie ein ähnli-ches Bild von ihm verfertigen, und tragen dieses dannauf einem schön gedeckten Bette aus dem Hause her-vor. Ist die Begräbnifsfeyer vollbracht, so trauern siezehnTage lang; und wahrend dieser Zeit sind die Volks-versammlungen und gerichtlichen Sitzungen eingestellt.
Auch darinn gleichen die Spartiaten den Persern, 59dafs, 'wenn ein König stirbt, und ein andrer seine Re-gierung antritt, dieser dann jedem Spartiaten, der ent-weder dem Könige oder dem öffentlichen Schatze et-was schuldig ist, seine Schuld erläfst. Denn jederneue König der Terser erläfst bey seinem Regierungs-antritt allen Städten seines Reiches den etwa rückstän-digen Tribut.
Nicht minder gleichen dieLacedämonier denAegip- Cotern darinn, dafs die Herolde, Flötenspieler und Köcheihre Beschäftigung von ihren Vätern erben. Der Sohneines Flötenspielers wird wieder Flötenspieler; dereines Koches, ein Koch; und eben so der Sohn einesHerolds , ein Herold ; ohne dafs ihm ein andrer wegenseiner bessern Stimme seine Stelle streitig machenkönnte, blos weil sein Vater die nämliche bekleidethat,