Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
207
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,,Schiffe besteigen, um mit den Phöniciem zu kämpfen.Wollt ihr euch lieber mit den Phöniciern messen,so steht euch auch dies frey; aber was ihr auch,,wählen mögt, sehet auf jeden Fall zui dafs ihr daseurige dazu beytragt Jonien und Cipern zu befreyen. 1 'Darauf antworteten die Joner:Uns haben die ver-bündeten Jonischen Staaten aufgetragen, das Meer zu^bewachen, nicht den Cipriern unsfe Schiffe zu über-lassen, und selbst mit den rersem zu Lande zu fech-ten. Wir werden also suchen an der Stelle nützlichzu seyn, welche man uns angewiesen hat. Ruft ihrdagegen alles in euer Gedächlni'fs zurück, was ihr alsSklaven der Perser erdulden mufstet, und zeigt euchals tapfere Männer."

Hierauf stellten die Könige der Insel, als diePerser in die' Salaminischen Gefdde hinabgekommenwaren, die Salaminer und Solier auf den linken Flü-gel den Persern selbst, und die andern Ciprier demübrigen Theile des Persischen Heeres entgegen.in Onesilus stellte sich freywillig dem Anführer derPerser, Artibius, entgegen. Dieser ritt ein Pferd, wel-ches gelehrt war, auf den hintern FüCsan stehend,mit jedem gewaflneten Manne zu kämpfen. Als One-silus dies vernahm, sprach er zu seinem Waffenträ-ger, jeinem Karier von grofsem Mathe, der im Kriegesehr erfahren war:Ich vernehme, dafs des ArtibiusPferd sich gegen seinen Widersacher auflichtet, undmit Huf und Gebifs wider ihn kämpft Bedenke dichschnell, welchem von beyden, ob dem Pferde oderdem Artibius selbst,, du eine Wunde willst beyzu-