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Neuntes Kapitel.
VV äluend dieser Zeit, als der König die Bothschaftio8Sardis betreffend erfuhr, als er den Pfeil abschnellte,den Histiäus zu Rede stellte, und darauf ihn entlas-send an das Meer schickte; während dieser ganzenZeit trug sich folgendes zu. Als Onesilus noch Ama-thunt belagerte, ward ihm gemeldet, dals der Königli-che Feldherr Artibius, ein Perser von Geburt, miteiner grolsen Flotte und einer starken Landmacht näch-stens nach Cipern kommen werde. Er schickte dar-auf Gesandte nach Jonien, um Hülfe zu fodern; unddie Joner, ohne sich lange zu besinnen, kamen auchmit einer grofsen Flotte. Sie waren schon zu Cipernangelangt, als die Perser ihr Heer übersetzten, unddann zu Fufs gegen Salamin zogen, während die Phö-rücier mit den Schilfen um das Vorgebürge, wel-ches die Schlüssel von Cipern genannt wird, herum-segelten.'
Als dies geschehen war, sammelten die Tyran-109nen von Cipern die Jonischen Befehlshaber, und spra-chen : „Männer Joniens, wir Ciprier .lassen euch die„Wahl, gegen wen ihr am liebsten fechten wollt;„gegen 'die .Perser, oder gegen die Phönicier. Denn„wollt ihr gegen die Perser gestellt mit diesen fech-ten, so ist es schon Zeit, dafs ihr eure Schiffe ver-waist und euch zu Lande ordnet; wir hingegen eure