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„Melissa die Stelle an, wohin sie das Unterpfand des„Freundes gelegt hatte. — Dies ist die Tyranney, ihr„Lacedämouier, und solche Thaten erlauht sie sich,„Uns nahm es schon sehr Wunder, da wir sahen, dafs,,ihr den Hippias kommen liefst; und nun setzt es uns„in noch gröfseres Erstaunen, dafs wir euch solche„Worte reden hören. Aber wir bitten euch bey den„Hellenischen Göttern, nicht die Tyrannenherrschaft„in die Städte einzuführen ; und solltet ihr nicht davon„ablassen, sondern den Hippias wiederrechüich nach„Athen zurückbringen wollen, so wüst, dafs wirKorin-„thiev euer Verfahren nie billigen werden."
gg Sosikles, der Gesandte von Korinth, hatte also ge-
sprochen. Hippias antwortete ihm, indem er die näm-lichen Götter zu Zeugen anrief, die Korinthier würdeneinst am lebhaftesten die Pisistratiden , zurückwün-schen, wenn der bestimmte Tag nur erschiene, wo sieungerechte Behandlung von den Atheniensern erfahrenmüfsten. Dies antwortete Hippias, weil kein Menschgeschickter in der Auslegung von Göttersprüchen warals er. Aber die übrigen Bundsgenossen, die sich bis-her ruhig gehalten hatten, sprachen nun, da sie desSosikles Worte vernahmen, freymüthig ihre Meynüngaus, und stimmten der des Korinthiers bey. Alle batendie Lacedämonier, nicht die Staatsverfassung einer Hel-lenischen Stadt umzustofsen; und dadurch wurden diesein ihrem Verfahren gehemmt.
94 Nachdem Hippias von hier vertrieben worden war,
gab ihm Amintas, der König von Macedonien, Anthe-mua, lind die Thessalier Jolkus. Aber keines von bey-
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