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2 (1799)
Entstehung
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den Geschenken nahm er an, sondern "gieng zurücknach Sigeum, welches Pisistratus mit der Lanze vonden Mitileneern erobert und seinen aui'ser der Ehe ge-zeugten Sohn, Hegesistratns, der ihm von einem Argi-vischen Weibe geboren worden war, zum Tyrannendarüber gesetzt hatte. Doch nicht ohne Krieg behaup-tete dieser das väterliche Geschenk; denn lange Zeitkämpften darum die Mitileneer und Athenienser. Jeneverlangten das Land zurück; und diese behauptetendagegen, dafs sie und jedfes Hellenische Volk, welchesmit dem Menelaus ausgezogen war, um den Raub derHelena zu rächen, eben so viel Piecht daran hätten alsdie Aeoler.

Mancherley trug sich in den Schlachten zu, diewährend dieses Krieges gefochlen wurden. Einst er-griff der Dichter Alcäus, als die Athenienser in. einemTreffen die Oberhand behielten, die Flucht, und liefsseine Waffen in den Händen der Feinde, die sie indem Tempel der Athene zu Sigeum aufhiengen, zurück.Diese Waffen hat Alcäus in einem Gedichte, worinn.er seinem Freunde Melanippus sein Unglück erzählt,und welches er diesem ^nach Mitilene schickte, besun-gen. Endlich wurden die Mitileneer und Athenienserdurch den Periander, den Sohn des Kipselus , den siezum Schiedsrichter gewählt hatten, wieder mit einan-der versöhnt, indem die Entscheidung darauf hinauslief: dafs ein jeder,das behalten sollte, in dessenBesitzer sich gegenwärtig befände; und auf diese Weise be-hielten die Athenienser Sigeum.