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„Bürger zu tödl;en. Und von nun an erlaubte er sich„jede Abscheulichkeit gegen die Einwohner von Ko-„rinth. Alles, was Kipselus noch niclit getödtet oder„verbannt hatte, hei der Wuth Terianders."
„Eines Tages liefs er, um seiner Gemahlin Melissa,,genug zu thun, alle Korinthische Weiber entkleiden.,,Er hatte nämlich eines Unterpfandes wegen, welches,,einem Gastfreunue gehörte, Gesandte an das Todtcn-j,orakel am Acheron im Thesproterlande geschickt, und„von der erscheinenden Melissa zur Antwort erhalten:„sie könnte den Ort, wo das Unterpfand läge, nicht„angeben, weil es sie friere und sie nackt wäre. Denn„die Kleider, die er mit ihr hätte begraben lassem„wären ihr von keinem Nutzen, da sie nicht; mit ihr;,verbrannt worden wären. Zum Wahrzeichen lasse sie„dem l'eviander sagen, er hätte Brodte in einen kalten„Ofen geschoben."
„Sobald Penander dies vernahm, befahl er, (denn,,er glaubte dem Wahrzeichen, weil er sich noch mit,,dem Leichnam der Melissa begattet hatte) durch„einen Herold bekannt zu machen: alle Korinthischen„Weiber sollten sich in den Tempel der Here begeben.„Die Weiber glaubten, es sollte dieser Göttin einliest,,gefeyert werden, und schmückten sich auf das köst-lichste. Als sie aber in den Tempel gelangten, liefs„er sie durch seine Trabanten, Freye nnd Sklavinnen„auskleiden und die Kleider in eine Grube werfen, wo»er sie der Melissa weyhte und verbrannte. Als dies„vollbracht war, und ,er nun zum zweyten Male das„Todtenorakel befragen liefs, gab der Schatten der