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fahl, entweder für sich oder von Staatswegen auszu-ziehen, um die Athenienser zu befreyen. Als den La-cedämoniern dies ohne Unterlafs verkündigt ward,schickten sie endlich ihren König Anchimolius, desAsterus Sohn, einen Mann, der hey ihnen in grofseinAnsehen stand, mit einem Heere aus, um die Pisistra-tiden, obgleich sie durch Gastfreundschaft genau mitihnen verbunden waren, aus Athen zu vertreiben;denn sie achteten den Befehl ihres Gottes höher alsden Vertrag mit Menschen. Sie sandten ihre Leute inSchiffen zur See, und der Befehlshaber liefs sie beyl'halerus anlegen und ans Land steigen. Die Pisistra-tiden aber, die von der ganzen Sache unterrichtetwaren, hatten aus Thessalien, womit sie in BündnifsStanden, Ilülfsvölker herbeygerufen. Auf ihre Bittenwaren ihnen tausend Mann Reuterey, unter Anfüh-rung' ihres Königes Kineas aus Koniäum, bewilligtworden; und als sich die Tisistratiden durch diese ver-stärkt sahen, liefsen sie die I'halereischen Gefihloebenen, und für den Dienst der Reuterey tauglichmachen. Dann gaben sie dieser den Befehl, das feind-liche Heer anzugreifen. Dies geschah; und viele La-cedämonier wurden nebst ihrem Anführer Anchimoliusdurch die Thessalische Reuterey getödtet, die übri-gen auf ihre Schiffe zurück gedrängt, und so kehrtedas erste Lacedämonische Heer zurück. Noch siehtman das Grabmal des Anchimolius zu Alopex inAttika, nahe bey dem Tempel des Herakles zu Ki-nosarges.