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Darauf sandten die Lacedämonier ein gröfseres 64Heer, unter der Anführung ihres Königs Kleomewes,des Sohnes des Anaxandrides nach Athen; diesmaleher nicht zur See, sondern zu Lande. Als sie denAttischen Boden betreten hatten, wurden sie zuerstdurch die Thessalische IAeuterey angegriffen; sie schlu-gen sie aber bald in die Flucht, lieber vierzig Thessalierfielen, und die übrigen kehrten so schnell wie möglichin ihr Vaterland zurück.
Als Kleomenes in die Stadt kam, und diejenigenAthenienser, die frey seyn wollten, sich mit ihm ver-einigt hatten, belagerte er die Tyrannen, die sich indie Pelasgische Veste eingeschlossen hatten. Nichtsdesto weniger waren es keinesweges die Lacedämonier, 65die die l'isistratiden zur Uebergabe zwangen. Dennsie wollten gar keine ordentliche Belagrung ausführen ;und die l'isistratiden waren mit Speise und Trankreichlich versehen. Sie beharrten also nur wenigeTage bey ihrem Vorhaben, und kehrten dann wieder'nach Sparta zurück. Aber nun ergab sich ein Vorfall,unglücklich für die Pisistraliden, glücklich für dieAthener. Die Kinder der ersteren, welche von ihrenEltern aufser Lands geschickt worden waren, wurdenaufgefangen, und ihre ganze Lage dadurch verschoben.Sie waren nun bereit, die Bedingung, binnen fünf Ta-gen das Attische Gebiet zu räumen, welche die Athe-nienser ihnen vorschrieben, einzugehen, unr nur ihreKinder wieder zu erhalten.
v-ie begaben sich darauf nach Si-reum am Skaman-der, nachdem sie sechs und dreyfsig Jahre lang übet