Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
162
Einzelbild herunterladen
 

1Ö2

Viertes Kapitel.

Von Sparta weg getrieben gierig Aristngoras nach 55Athen, welches damals eben von seinen Tyrannen be-freyt worden war. Diese BefYeyung Latte sich auffolgende Weise zugetragen

Hipparchus, der Sohn des Tisislratus, und Bruderdes Tyrannen Hippias, sali im Traum ein Gesicht, wel-

Jiinübcr, elf Stationen und zwey und vierzig und einehalbe Parasange bis an den Choaspes", einen ebenfallsschiffbaren Strom, an welchem Susa erbaut ward. Dieganze Zahl der Stationen zwischen Susa und Sardis isthundert und elf.

Ist nun der Königliche Weg in Ansehung der Para-sangen rieb I ig gemessen, und beträgt die Parasange, wiesie dies wirklich thut, dieyfsig Stadien; so hat man vonSardis bis an die Königliche oder so genannte Memno-»ische Burg drej zehntausend fünfhundert Stadien, oderi Vierhundert und fünfzig Parasahgen. Da man ferner aufjeden Tag hundert und fünfzig Stadien rechnet, so kom-men im Ganzen neunzig Tagereisen zusammen.

Aristagoras von JYJilet hatte also recht, wenn erzumKleomencs sagte: man brauche dfey Monate, um zumKönige zu gelangen. Will es einer aber noch genauerwissen, so sage ich dem , weil man den Weg von Ephe-sus nach Sardis hinzu rechnen mufs, dafs der ganze Wegvom Meere an bis nach Susa, welche auch die Memno-nische Stadt genannt wird, vierzehntausend und vierzigStadien lang ist. Denn von Ephesus nach Sardis sindfünfhundert und vierzig Stadien, so dafs der ganzoWeg dadurch noch um drey Tagereisen verlängert wird.