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Spartiaten so gub getäuscht hatte, mufste hierin feh-len. Denn da er die Wahrheit nicht, sagen mufste,■wenn er die Lacedämonier nach Asien führen wollte,antwortete er: diese Reise erforderte drey Monate; sodafs ihn Kleomenes, als er den Weg nun näher be-schreiben wollte, unterbrach und sprach: ,,entferne„dich, Milesischer Fremdling, noch vor Sonnenunter-gang aus Sparta; denn du rähtst den Lacedämo-„niern auf keine Weise zu einem leicht ausführbar„ren Unternehmen, -wenn du sie auffoderst, sich einen„Weg von drey Monaten von dem Meere zu entfer-nen." Mit diesen Worten begab sich der Spartiatein seine Wohnung.
Aristagoras nahm hierauf einen Oehlzweig, und 5 lgieng dem Kleomenes in seine Wohnung nach. Erbat den König als Flehender, ihn anzuhören und seinKind wegzuschicken. Dies war seine Tochter Gorgo,sein einziges Kind, und etwa acht oder neun Jahrealt, welche gerade vor ihm stand. Kleomenes erwie-derte: er möchte ihm nur alles sagen, was er wollte,ohne das Kind zu scheuen; und nun begann Arista-goras ihm bis an zehn Talenten zu versprechen, wenn-er ihm seine Bitte gewähren wollte. Dann stieg er,als Kleomenes sich weigerte, mit seinem Versprechenimmer höher, bis er auf fünfzig Talente kam, und dasKind ausrief: „Vater, der Fremde besticht dich, wenn3) du nicht weggehst." Kleomenes, durch die Warnungdes Kindes^ erfreut, gieng in eine andre Wohnung; undAristagoras mufste sich aus Sparta entfernen, ohne
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