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Als die Naxier dies vernahmen, baten sie ihn drin-gend, alles zu thun, was in seiner Gewalt stände, undhiefsen ihn Geschenke versprechen und die Bestreitungder Kriegskosten. Denn sie hegten die Hoffnung , dafsdie Naxier so wohl als die übrigen Inseln, bey ihrerWiedererscheinung auf Naxus, sich ganz nach ihrenBefehlen richten würden. Keine der Cikladischen In-seln nämlich war damals noch dem Darius unter-worfen.o 1 Aristagoras stellte darauf bey seiner Ankunft in
Sardis dem Artaphernes vor, wie Naxus eine zwarnicht grofse, aber sonst schöne und vortreffliche, inder Nähe von Jonien gelegene Insel, reich an Geldund Sklaven wäre. „Unternimm einen Feldzug wider„sie" fuhr er fort, „und bringe die Verbannten dahin,,zurück. Willst du dies, so liegen aufser den Kriegs-lasten noch grofse Summen für dich bey mir bereit.„Denn es ist billig, dafs wir, die wir euch hinfuhren,„die Unkosten bestreiten; und du selbst wirst dem„Könige Naxus so wohl als das davon abhängende,,1'arus und Andrus nebst den übrigen Cikladen un-terwerfen. Von dort magst du leicht nach Euböa,„einer grofsen glücklichen Insel, welche Cipern an„Grofse nichts nachgiebt und leicht zu erobern ist,„übergehen. Hundert Schiffe sind hinreichend, alle,,diese Eroberungen zu machen." Artaphernes antwor-tete hierauf: „Du bringst dem Hause des Königs vor-treffliche Vorschläge, und setzest die ganze Sache„recht gut aus einander, bis auf die Zahl der Schiffe .„nach. Denn statt hundert Schiffen sollen dir zwey-II. K