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2 (1799)
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,hundert im'nächsten Frühjahr bereit liegen; dochmufs der König vorher seine Einwilligung dazugeben."

Als Aristagoras dies vernommen hatte, kehrte er 32hoch erfreut nach Milet zurück; Artaphernes aberschickte die Vorschläge des Aristagoras nach Susa,rüstete, sobald Darius seine Einwilligung zu ihrerAusführung gegeben hatte, zweyhundert Trieren aus,und sammelte eine grofse Macht, unter den Tersernso wohl als unter den Bundsgenossen. Zu ihrem Be-fehlshaber ernannte er den Megabates, einen Perseraus dem Geschlechte der Achämeniden, sein und desDarius Vetler. Er soll der nämliche seyn, dessenTochter, wie man sagt, der Lacedämonier Tausanias,des Kleombrotus Sohn, der Tyrann von Hellas werdenwollte, in der Folge geheyrathet hat. Nachdem erdiesen Megabates zum Befehlshaber bestellt hatte,schickte er das Heer dem Aristagoras zu.

Sobald Megabates zu Milet den Aristagoras mit 53dem Jonischen Heere und den Naxiern aufgenommenhatte , schiffte er seinem Vorgeben nach auf den Hel-lespont zu, legte aber bey seiner Ankunft au Chiusbey Kaukasa vor Anker, um von dort mit einem Nord-winde auf Naxus zu fallen.

Naxus aber sollte bey dieser Unternehmung nochnicht seinen Untergang finden; und so ergab sich fol-gender Vorfall. Megabates fand, als er die Wachenauf den Schiffen untersuchte, ein Mindisches Schiffunbewacht. Sehr entrüstet darüber, befahl er seinen