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setz: jeder Bürger sollte, so oft er sich vermählte,(und sie beyrathen jeder mehrere Weiber) drey Pfählevon dem Berge Oihelos in den See pflanzen. Siewohnen dort auf folgende Weise. Jeder besitzt auf. den Brettern eine Hütte, in der er lebt, und in demBoden derselben ist überall eine Thüre angebracbt, diein den See hinab führt. Ihre kleinen Kinder bindensie an dem einen Fufse mit einem Seile fest, damitsie nicht durch diese Oeffnung hinunter fallen. Pfer-den und Lastthieren reichen sie Fische zur Nahrung.Denn diese besitzen sie in solcher Menge, dafs, wennsie die Fallthüre zurück beugen und an einem Strickeeinen Korb hinunter lassen, sie diesen nach nicht lan-ger Zeit voll zon Fischen wieder herauf ziehen. Siehaben zweyerley Arten von Fischen, wovon sie dieeinen Pupraken, die andern Tilonen nennen.
17 Den Theil der Päoner, welchen die Perser unter-
jocht hatten, führten sie nach Asien. Megabazus aberschickte, sobald er dieses Geschäft vollendet hatte,sieben Perser, die Vornehmsten nach ihm im Lager,als Gesandte nach Macedonien an den Amintas, umfür den König Darius Erde und Wasser zu fodern.Vom See Prasias aus ist der Weg nach Macedoniensehr kurz. Denn das Bergwerk, welches in der Folgedem Alexander täglich einen Talent Silber einbrachte,stöfst an diesen See, an das Bergwerk das DisöriscneGebürge; und hast du dieses erst überschritten, sobist du in Macedonien.
ig Als die Persischen Gesandten zum Amintas ge-
langten, foderten sie Erde und Wasser für den König