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Diesem Volke im Westen über Cirene wohnen diei7oAsbister. Sie grenzen nicht an das Meer, weil dieCirenäer die Seeküsten behaupten. Unter allen Li-biern sind, bey ihnen die vierrädrigen Wagen am häu-figsten im Gebrauch, und in den meisten Dingen ahmensie die Cirenäischen Sitten nach.
An die Asbister grenzen gegen Abend oberhalbiyiBarke die Auschiser, und erstrecken sich bis an dasMeer bey den Euesperiden. Mitten im Lande der Auschi-ser wohnt ein kleines Volk, die Kabaler genannt, wel-ches bey Taucheira, einer Baikäischen Stadt, an dasMeer grenzt, und in seinen Sitten den übiigen südli-chen Nachbaren der Cirenäer ähnelt.
Die westlichen Nachbarn der Auschiser sind diei72Nasamonen, ein zahlreiches Volk. Diese lassen imSommer ihre Heerden an der Seeküste zurück, undziehen hinauf in die Landschaft Augila, um die Fruchtder Datteln zu erndten, welche dort in unbeschreibli-cher Menae wachsen und alle fruchtbar sind. DieHeuschrecken, welche sie fangen, trocknen sie an derSonne, und trinken sie hernach zerrieben und überdie Milch gestreut. Jeder von ihnen pflegt viele Wei-ber zu haben; und sie beschlafen sie auf eine ähnlicheWeise wie die Massageten, nachdem sie einen Stabvor der Stelle, wo sie sich gerade befinden, aufge-pflanzt, haben. Wenn ein Nasamone zum ersten Malheyrathet, muis die Braut ihren Sitten gemäfs in derersten Nacht bey allen Gästen schlafen; und jeder,welcher diese Guustbezeugung von ihr geniefst, giebtihr ein Geschenk, welches er von Hause mitbringt. —