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2 (1799)
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so wollen ihn die Scithen nicht kennen, blos weil er,um Hellas zu. besuchen, sein Vaterland verliefs , unddort fremde Sitten annahm. Wie ich vom Tinmes, demSohne des Ariapeithes, gehört habe, war er ein Oheimdes Idunthirsus, des Königs der Scithen, und ein Sohndes Gnufrus, der den Likus zum Vater und den Spar-gapeithes zum Grofsvater hatte. Stammte er aus die-sem Hause, so ward sein eigener Bruder sein Mörder,da Idanthirsus ein Sohn des Saulius war, und Sauliusden Anacharsis tödtete.

Ich weifs wohl, dafs die I'eloponnesier die Sache 77anders erzählen. Sie behaupten: der König der Scithenhätte den Anacharsis nach Hellas gesendet, um sichdort Kenntnisse zu saimnlen. Bey seiner Rückkehrhatte er dem Könige gesagt: Alle Hellenen beschäftig-ten sich eifrig mit jedem Zweige der Weisheit, ausge-nommen die Lacedämonier, welche nur darauf sähen,auf eine geschickte Weise etwas anzuhören und dar-auf zu antworten; die Hellenen aber messen dieserErzählung keinen Glauben bey, weil Anacharsis inder That so umgekommen ist, wie ich es vorher er-zählt habe.

Ein solches Loos hei also diesem Manne, weil erfremde Sitten angenommen und mit den Hellenen Um-gang gepflogen hatte. Viele Jahre nachher betraf ein 78ähnliches Schicksal den Skiles, den Sohn des Ariapei-thes. Dem Ariapeithes nämlich, dem Könige der Sci-then, wurde, nebst mehreren andern Söhnen, Skilesvon einem Istrischen, nicht einländischen, Weibe ge-boren. Dieses lehrte ihrem Sohn die Hellenische Sprache

und