Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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was Wasser, und bestreichen sich, sobald die Masseetwas steif geworden ist, den Leib und das Gesichtdamit. Dadurch erhalten sie zuvörderst einen ange-nehmen Geruch, und werden am folgenden Tage, wennsie die Masse wieder abnehmen, rein und glänzend.

Auch dieses Volk halst die Annahme aller fremdenSitten, sogar derjenigen anderer Scithischer Stämme;am meisten aber der Hellenischen, wie sie dies amAnacharsis und demnächst am Skiles bewiesen haben.Denn nachdem Anacharsis viele Länder duichieist warund überall grofse Weisheit hatte blicken lassen, kehrteer endlich zu den Scithischen Völkern zurück, undnahm seinen Weg über, den HellesjJont. Bey seinerAnkunft in Kizikus feyerten die Einwohner eben derMutter der Götter ein glänzendes Fest; Auacbarsis ge-lobte dieser Gottheit, dafs er ihr, sollte er glücklichund gesund in sein Vaterland zurückkehren, dort einFest auf die nämliche Weise, wie er es in Kizikus ge-sehen hatte, feyern und die ganze Nacht damit zubrin-gen wollte. Sobald er hierauf nach Scithien kam, be-gab er sich in die so genannte Landschaft Hilea, wel-che unfern dem Drouius Achilleus liegt und überallmit verschiedenen Baumgaltungen dicht bewachsen ist.Hier feyerte er der Göttin das Fest, in der Hand eineTrommel haltend, und mit alleiley Bildern rund um-hangen. Aber ein Scitbe, der ihn bemerkte, wie erdies tbat, zeigte es dem Könige Saulius an; und alsdieser, selbst zur Stelle kommend, den Anacharsisdarüber betraf, schöfs er ihn mit einem Pfeile nieder.Erkundigt sich gegenwärtig jemand nach diesemManne,