4 r >
ankauft, sondern von denen bedient wird, denen eres selbst befiehlt. Sie erdiofselu fünfzig davon, undeben so fünfzig der schönsten Pferde, nehmen die Ein-geweide heraus, waschen die Bauchhöle, füllen siedann mit Spreu, und nähen sie wieder zusammen.Darauf stellen, sie die Hälfte eines radförmigen Kreisesauf zwey Balken, die übrige Hälfte auf zwey andreBaiken, und machen auf die nämliche Weise eineMenge solcher Mascbienen. Hierauf stofsen sie langeStangen von beträchtlicher Dicke durch den Körner derPferde bis an den Hals, und stellen sie auf die hal-ben Bäder, so d;ifs das vordere halbe Bad den Bauchan den Schultern,-das hintere an den Schenkeln stützt.Die Keine hängen frey in der Luft, und die Zügel,welche man ihnen Sammt dem Gebisse angelegt bat,zieht man nach vorne zu herab und befestigt sie anhölzerne Pfähle. Von den erdrosselten fünfzig Jüng-lingen setzen sie jeden auf ein Pferd, indem sie eineStange dem Buckgrade entlangs bis an den Hals sodurch den Leichnam stecken, dafs ein Theil davonunten noch hervorragt, und in den querlaufenden Bal-ken, der durch die Pferde geht, eingefügt werden kann.Haben sie diese Beuter im Kreise um das Grabmal hin-gestellt, so entfernen sie sich wieder.
Auf solche Weise beerdigen sie ihre Könige. Stirbtein andrer Seil he, so führen die nächsten Anverwand-ten die Leiche auf einem Wagen bey den Freundendes Verstorbenen umher, und jeder von diesen nimmt.die Schaar auf und bewirthet sie. Zugleich wird demTodten, so wie den übrigen, von allem etwas vorge-