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einem Wagen zu einem andern Volke. Dasjenige, zuwelchem der Leichnam zuerst gelangt, beobachtet das-selbe Verfahren wie die Königlichen Scitben. Sie schnei-den sich ein wenig von ihrem Ohr ab, scheeren ihrHaupt, ritzen sich die Arme auf zerfleischen sichSlirne und Nase, und stofsen l'feile durch ihre linkeHand. Darauf führen sie den Leichnam des Königsauf dem Wagen wieder zu einem andern ihnen unter-worfenen Volke; und dasjenige, welches sie zuerst er-reichen, zieht zugleich mit ihnen weiter. Auf dieseWeise geht es mit der Leiche ferner durch die übri-gen Landschaften, bis sie zu den Gerrern kommen, wel-ches das am weitesten entfernte Volk ist, über wel-ches sie herrschen, und dasjenige, bey dem sich dasGrabmal befindet. Hier legen sie den Körper in dieGrube auf frische Blätter und Krauler, pflanzen zubeyden Seiten Speere auf, legen hölzerne Balken dar-über, und bedecken es mit einem Dach von Weiden-ranken. In dem übrigen llaume des Grabmals wirdeine Bcyschläferin des Königs gelegt., die sie er-drofslen, ferner ein Mundschenk, ein Koch, ein Stall-knecht, ein Diener, ein Botschafter, mehrere Pferde,und etwas weniges von allem übrigen Besitz nebst eini-gen goldenen Flaschen. Silber und Erz haben sie garnicht. ' Ist dies geschehen, dann erheben sie allesammteinen profsen Grabbügel, und wetteifern unter einanderihn so hoch wie möglich zu machen.
Nach dem Verflufs eines Jahres nehmen sie wieder 72von der übrigen Dienerschaft die geschicktesten, allesgeborne Scithen, da der König keine Sclaven für Geld