Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
39
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um das alte, wegen dos Regens nach, 'und nacli fau-lendei zu ejsetzen. Auf der Hohe des Gelüstes pflan-zen sie durchgängig ein altes, eisernes Schwerdt auf,als ein Bild des Ares. , Diesem bringen sie die Opferdar, Schafe und Pferde; auch opfern sie diesen Bildernhäufiger als den übrigen Gottheiten. Von allen Fein-den, welche sie lebendig in ihre Gewalt bekommen,schlachten sie den hundertsten; doch nicht auf dienämliche Weise wie die Thiere, sondern auf eine da-von verschiedene. Denn sobald sie Wein über dasHaupt dieser Unglücklichen ausgegossen haben, tödtensie sie über ein Gefiifs, bringen das Blut auf die ober-ste Hohe des Keisserslof.es, und giefsen es über dasSchwerdt aus'. Wahrend dies oben geschieht, lösensie unten an der Opferstelle allen geschlachteten Men-schen den rechten Ann mit der Hand in der Schulterab, und schleudern ihn in die Luft. Ist alles, was zuder Feyerlichkeit gehört, vollbracht, so entfernen siesieb; die Hand bleibt liegen, wo sie hingefallen ist',und getrennt von ihr der Leichnam.

63 Dies sind die Opfergebrauche jener Völker. Schwei-

ne opfern sie gar nicht, und wollen sie auch nichteinmal in ihrem Lande ziehen.

G4 Ihre Sitten im Kriege sind folgende. Hat ein Sei-

thischer Mann seinen ersten Feind erlegt, so trinkt ervon dessen Blute. Die Köpfe derjenigen, die er wah-rend der Schlacht lödtet, bringt er dem Könige; dennnur dann darf er an der Beute, welche man etwamacht, Theil nehmen; nicht aber, wenn er keinenbringt. Diesen Köpfen zieht er die Haut ab, indem