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ihm, sobald er es erdrosselt hat, die Haut ah 'undmacht Anstalt es zu kochen. Weil aber der Ilolzman-gel in Scithien so grofs ist, bedient man sich zum CiKochen folgender Erfindungen. Sobald sie die Hautabgezogen haben, lösen- sie die Knochen aus demFleische, und kochen dies in einer Art inländischerKessel, *) indem sie aus den Knochen ein «Feuer dar-unter anschürren. — So verfahren diejenigen, die Kesselbesitzen; solche, die keine besitzen, werfen alles Fleischin den Magen des Thieres, giefsen Wasser hinzu, undkochen es über dem aus den Knochen angeschürrtenFeuer: denn die Knochen brennen sehr gut; und derMagen ist grofs genug, das von den Knochen abge-sonderte Fleisch zu fassen, so dafs sieb demnach jedesBind und jedes andre Opferthier selbst kocht. Wennalles gekocht ist, nimmt der Opferer die Erstlinge da-von für den Gott, und wirft sie vor sich hin.
Nebst den übrigen Thieren opfern sie vorzüglichPferde, und beobachten dabey für die amiern Götterdie eben erzählten Gebräuche. Aber davon versebie- 6zden ist. das Opfer für den Ares. In jedem Gebiete er-richten sie diesem Gotte ein Heiligthum, indem sieeine Erhöhung' von Reifsigbündeln, die}' Stadien langund breit, nur nicht völlig so hoch, machen. Auf die-ser wird ein vierseitiges, oben plattes Geiiisle erbaut,wovon drey Wände jäh abhängig sind, die vierte aberschräg ist, um zum Hinaufsteigen zu dienen. Und jähr-lich bringen sie hundert Wagen neues Reifsig hinzu,
*) Sie sind den Lcsbischcn Kesseln ähnlich, und nur weitgrofser als diese.