Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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Viertes Kapitel.

AJie Scithiscben Sitten und Gebräuche bestehen in Fol-gendem. Die einzigen Götter, die sie anbeten, sinddie Histia, die sie am höchsten verehren, Zeus und<lie Erde, welche leiztere sie für des Zeus Gattin hal-ten; demnächst. Apollon, die himmlische Aphrodite,Herakles und Ares. Diese Götter werden von allenScithen durchgängig verehrt; die Königlichen Scilhenopfern aber auch aufserdem noch dem Poseidon. Inder Landessprache heifst die Histia, Tahiti; Zeus, soschön man ihn meiner Meinung nach nennen kann, Pa-päus; die Jude, Azia; Apollon, Oitosirus; Aphrodite,Urania, Artimpasa; und Poseidon, Thamimasadas.Bildsäulen, Altäre und Tempel sind bey ihnen nichtgebräuchlich, ausgenommen für den Ares, dem siesolche weyhen.Go Ihre Opfergebräuche sind sich überall und bey

allen Gottheiten gleich. Sie werden vollzogen, indemman dem Thiere um die Vordeifiifse einen Strick legt,den der Opfernde dann, indem er hinter dasselbe tritt,mit dem einen Ende zusammen und rückwärts zieht,bis es fällt. Indem es hinstürzt, ruft er den Gott an.dem er opfert. Darauf wirft er dem Thiere einenStrick um den Hals, steckt einen Stab zwischen durch,und dreht diesen so lange um, bis es erdrosselt stirbt.Und so, ohne Feuer, Gebet und Trankopfer, zieht er